Empfehlenswerte Sendungen: 29.03.20 – 16:05 – Michel Friedman-Corona Spezial

Mit dem Neurobiologen Gerald Hüther spricht Michel Friedman über Angst. Der Hirnforscher und Gründer der Akademie für Potentialentfaltung macht sich Gedanken über die Folgen von sozialer Isolation in der Corona-Krise. Er befürchtet, dass die zunehmende Angst das Immunsystem unterdrückt und uns anfälliger für das Virus macht.

Die Unternehmerin und Autorin Tijen Onaran, Gründerin von Global Digital Women, diskutiert mit Michel Friedman darüber, wie unsere digitalen sozialen Netzwerke uns durch diese schwierige Zeit helfen können. Sie sagt: „Es geht in dieser Krise nicht um Social Distancing, sondern um Social Connecting.“

Mit der Ethikerin Christiane Woopen von der Universität zu Köln diskutiert der Journalist und Moderator die schwerste Frage dieser Krise: Leben und Tod. Wie kann unser Gesundheitssystem den zu erwartenden Anstieg der Fallzahlen trotz knapper Ausstattung und Besetzung noch meistern? Was ist Triage, und unter welchen Bedingungen kommt dieses letzte, dramatische Mittel in den Kliniken zum Einsatz? Christiane Woopen sagt: „Es ist eine tragische Entscheidung, aus der man nicht gut rauskommen kann.“

Nach Ausstrahlung finden Sie die Sendungen und einzelnen Gespräche auch in der Mediathek und der TV-App sowie auf YouTube und IGTV

Vortrag Gerald Hüther

Auf der Suche nach dem verlorenen Glück – Gerald Hüther mit dem Cellisten Matthias Hübner

Auf der „Die Suche nach dem verlorenen Glück“ wirbt Deutschlands bekanntester Hirnforscher Gerald Hüther für einen liebevolleren Umgang mit sich selbst.

Die Reise zu den Wurzeln eines erfüllten und glücklichen Daseins wird von Ausnahme-Cellist Matthias Cellist Matthias Hübner musikalisch eindrucksvoll umrahmt.

Als Menschenkinder waren wir suchende Forscher und die kleinste Entdeckung konnte ein ungetrübtes Glücksgefühl auslösen, das uns prägte und antrieb. Im Laufe des Lebens dann lässt sich der suchende Geist in Konventionen und Regeln einwickeln und selbst die besten Glücksrezepte aus Büchern und Medien entfalten kaum noch Wirkung.

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Der Cellist Matthias Hübner
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Würde – Interview mit Prof. Dr. Gerald Hüther Lange Nacht der Philosophie Zürich

Prof. Gerald Hüther im Gespräch mit Michael Hofer zum Thema: „Es geht um unsere Würde!“ In einer von Effizienzdenken und Erfolgsstreben geprägten Zeit ist die Wiederentdeckung der eigenen Würde wichtiger denn je geworden. Die Würde ist unser innerer Kompass, der uns durch Turbulenzen, Verlockungen und scheinbare Notwendigkeiten hindurchnavigiert. Und: Wer sich der eigenen Würde bewusst wird, behandelt auch seinen Nächsten würdevoll.

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Die neue Reizbarkeit

Auf der Straße oder im Netz begegnen sich Menschen oft voller Härte. Viele sind gereizt, reagieren wütend und sehen sich im Besitz der Wahrheit – der eigenen. Bedrohen sie die Demokratie oder belegt die größere Vielfalt von öffentlich geäußerten Meinungen ihre Lebendigkeit? Die Gäste der Diskussionsrunde: Rebekka S. Henrich, Gerald Hüther, Hasnain Kazim. Zur Sendung auf NDR

Konstantin Wecker – Sage Nein!

Es ist mehr als ein Weckruf, es ist ein Aufschrei. Seit 40 Jahren kämpft Konstantin Wecker mit seinen Liedern gegen drohenden Faschismus. Die CD, aus deren Erlösen auch der antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München (a.i.d.a.) gespendet wird, ist für nur zehn erschwingliche Euro erhältlich. Auch damit leistet der Musiker einen Beitrag, dass noch mehr Menschen erreicht werden können, die ganz einfach Nein sagen. Mehr über die CD

„Es geht um unsere Würde“

Ein Vortrag zur Stärkung des Empfindens, der Vorstellung und des Bewusstseins menschlicher Würde. – Nicht in der Theorie, sondern im täglichen Zusammenleben.  Zum Video