Gerald Hüther

Corona polarisiert die Gesellschaft. Während sich die einen vorbildlich an die Vorgaben der Politik halten, vielleicht sogar übertrieben vorsichtig sind, rebellieren andere gegen die Maßnahmen und verharmlosen das Virus. Beides sind typische Reaktionen von Menschen in einer Bedrohungssituation. Doch was machen wir gegen verhärtete Fronten? Zum Video

Corona-Angst macht aus uns Verdränger

Die Corona-Pandemie schürt viele Ängste. Jeder Einzelne geht anders mit ihnen um: Während die einen sie schlicht verdrängen, suchen andere nach Sündenböcken. Hirnforscher Gerald Hüther erklärt, warum Angst wichtig ist – und was wir Menschen jetzt brauchen, um sie in der Krise zu überwinden. Weiter

Elterngespräch

Gerald Hüther über Gehirnentwicklung im Kindesalter

Gerald Hüther weiß, wie das Gehirn eines Kindes aufgebaut ist, wenn es zur Welt kommt und wie sich dieses unfassbare Meisterwerk Gehirn im Laufe der Jahre immer wieder verändert. Das Schöne ist, er weiß es nicht nur, er es kann es auch gut und anschaulich erklären.

Und deshalb hat Julia ihn heute eingeladen. In dieser Folge wird er uns erklären, wie dieses Wachstum im Gehirn, dieser ständige Neubau funktioniert, was das Gehirn bei seiner Entwicklung grundsätzlich, aber vor allem in den ersten sechs Lebensjahren, positiv beeinflusst – und was es behindert. Zum Podcast

 

Potentialentfaltung für die ganze Familie

Die meisten Eltern wollen das Allerbeste für ihre Kinder, dass sie ihr volles Potenzial leben und sich frei entfalten. Wie das wirklich gelingen und die ganze Familie daran wachsen kann, erfährst du in diesem Interview mit dem Neurobiologen und Gehirnforscher Dr. Gerald Hüther. Zum Video

Wie wird man glücklich?

Die Suche nach dem Glück ist eine Universelle, und beschäftigt die Menschheit  seit Anbeginn der Zeit. Gemeinsam beleuchten wir die Aspekte des Glücklich seins & Werdens. Zum Video

Lasst eure Kinder laufen!

Die Tage können anstrengend werden, wenn Familien aufeinander hocken. Und dann sollen die Eltern auch noch Lehrer sein. Der Neurobiologe Gerald Hüther
rät zur Entspannung – und zur Beschäftigung mit Dingen, die in kaum einer Schule gelehrt werden.

Viele Eltern sind derzeit überfordert – geschlossene Kitas und Schulen bedeuten nach Aktivitäten dürstende Kinder zu Hause, und das den ganzen Tag.

Der Neurobiologe Gerald Hüther beobachtet derzeit Eltern, die nun „in alte Muster zurückfallen“ und „den großen Oberlehrer machen“, mit ihren Kindern Schule simulieren und versuchen, die Strukturen vor der Krise aufrechtzuerhalten. Davon rät Hüther dringend ab.
Er plädiert dafür, die Krise als Chance zu begreifen.

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Empfehlenswerte Sendungen: 29.03.20 – 16:05 – Michel Friedman-Corona Spezial

Mit dem Neurobiologen Gerald Hüther spricht Michel Friedman über Angst. Der Hirnforscher und Gründer der Akademie für Potentialentfaltung macht sich Gedanken über die Folgen von sozialer Isolation in der Corona-Krise. Er befürchtet, dass die zunehmende Angst das Immunsystem unterdrückt und uns anfälliger für das Virus macht.

Die Unternehmerin und Autorin Tijen Onaran, Gründerin von Global Digital Women, diskutiert mit Michel Friedman darüber, wie unsere digitalen sozialen Netzwerke uns durch diese schwierige Zeit helfen können. Sie sagt: „Es geht in dieser Krise nicht um Social Distancing, sondern um Social Connecting.“

Mit der Ethikerin Christiane Woopen von der Universität zu Köln diskutiert der Journalist und Moderator die schwerste Frage dieser Krise: Leben und Tod. Wie kann unser Gesundheitssystem den zu erwartenden Anstieg der Fallzahlen trotz knapper Ausstattung und Besetzung noch meistern? Was ist Triage, und unter welchen Bedingungen kommt dieses letzte, dramatische Mittel in den Kliniken zum Einsatz? Christiane Woopen sagt: „Es ist eine tragische Entscheidung, aus der man nicht gut rauskommen kann.“

Nach Ausstrahlung finden Sie die Sendungen und einzelnen Gespräche auch in der Mediathek und der TV-App sowie auf YouTube und IGTV

Ralf Jannsen im Gespräch mit Gerald Hüther

Hüther beschreibt im Interview anschaulich den Wandel, den wir in vielen Bereichen aktuell spüren und teilweise als Krisen wahrnehmen. Wir merken, dass wir mit klassischen Systemen (zum Beispiel der Hierarchie) nicht mehr weiterkommen und stattdessen etwas Neues gefordert ist. Zum Interview

Wie sieht gute Führung aus?

Das menschliche Gehirn ist zeitlebens veränderbar. Das haben die Hirnforscher mit ihren Befunden in den vergangenen Jahren immer wieder bestätigt. Das heißt, auch Führungskräfte können sich sehr grundlegend verändern. Dafür gibt es genügend Beispiel. Zum Beitrag auf xing.

Verena König im Gespräch mit Dr. Gerald Hüther

Dr. Gerald Hütherist Biologe und Gehirnforscher, Erklärender, Brückenbauer, Mutmacher und Wachrüttler. Er ist ein Mensch, der mich mit seinem Werk schon seit über 10 Jahren inspiriert.
Seine Art, den Menschen zu betrachten hat mich damals in neue Richtungen denken lassen und jedes neue Buch gab neue Denkanstöße und -vor allem- berührte etwas in mir.

Ich durfte Dr. Gerald Hüther in der gemütlichen, kleinen Küche in der Akademie für Potentialentfaltung treffen und bei einem Kaffee ein wertvolles Stündlein lauschen und die eine oder andere Frage stellen.

Gerald Hüther erklärt, mit welchem Prinzip es ihm gelingt, trotz eines sehr erfüllten (Berufungs-)Lebens in seiner Kraft zu bleiben: „Wenn es richtig ist, geht es leicht“

Er tut alles, was er tut auf eine spielerische Art und Weise und wenn es schwer wird, ist das ein Signal, um etwas zu verändern. Was für eine wunderschöne Ausrichtung! Das ist nicht immer einfach,
wenn man zu einer vorübergehend irregeleiteten Spezies gehört, die dabei ist, die Welt zu zerstören.

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