ARTHELPS

ARTHELPS ist eine Initiative von Kreativen und Künstlern, die Menschen aus sozial benachteiligten Verhältnissen auf ganz besondere Art und Weise hilft: mit Kunst. Wir bieten ihnen mit verschiedenen Kreativprojekten eine Bühne, auf der sie ihr künstlerisches Potenzial entdecken, kennenlernen und ausleben können. Und wir geben ihnen eine Stimme: Denn durch die Ausstellung und den Verkauf der Ergebnisse werden ihre Hoffnungen und Ängste in die Öffentlichkeit getragen.

Die Projekte unterstützen auf zwei Arten: Sie fördern die Persönlichkeit – denn hier wird mit Gedankenkraft, Ausdruck, Wille, Eigeninitiative gearbeitet. Und auch das Miteinander wird gestärkt: Durch die Arbeit in Teams sind soziale Kompetenzen wie Toleranz, Rücksichtnahme, Zuhören gefragt. Das Ergebnis: neues Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Die Arbeit schafft Erfolgserlebnisse, unbekannte Perspektiven, zeigt Wege auf und gibt nachhaltig Kraft. Für uns ist Kunst der beste Weg, zu helfen. Denn sie schafft Brücken. Sie erlaubt uns, in einer Sprache zu kommunizieren, die universell verstanden wird. Sie schafft Verständnis, Toleranz und Integration fremder Lebensweisen und Kulturkreise. So setzen wir bewusst einen Gegentrend: Statt uns selbst als Künstler zu inszenieren, rücken wir im Abseits stehende Menschen in den Mittelpunkt unserer Arbeit. Webseite

Die Kuchenwiese

Aus einem Kreativtreffen von ehemaligen Ehrenamtslotsen und unternehmungslustigen Bürgern entwickelte sich eine nunmehr dreijährige Erfolgsgeschichte, die auch andernorts Schule machen könnte. Das Konzept ist denkbar einfach: Man nehme:
•       Liebe zum Backen oder gar ein Netzwerk von Hobby-Bäckern
•       Orte in der Umgebung, die zum Verweilen und Genießen einladen
•       Passanten und treue Besucher, die sich eine gute Weile Zeit für sich nehmen

Mittlerweile ist die Resonanz in den lokalen Medien beachtlich und bei manchen Besuchern sind die vier Veranstaltungen im Jahr nicht mehr aus dem Kalender wegzudenken. Nähere Infos über:
hansmeier@pro-glueck.de oder www.lachdichfroehlich.de

Lebensbogen Gemeinschaft

Wann geht es Menschen gut miteinander, wann entsteht ein authentisches Gruppengefühl? Darunter verstehen wir, dass Notwendigkeiten und Bedürfnisse gleichermaßen gesehen und ernst genommen werden und die Umsetzung auf eine Art und Weise passiert, dass alle Beteiligten damit zufrieden sind. Damit dies überhaupt geschehen kann braucht es eine Kommunikationskultur. Ob überhaupt, wie viel und auf welche Art und Weise miteinander kommuniziert wird, prägt entscheidend Gruppenstruktur und Atmosphäre.

Wir haben schon in der Gründungsphase viel Wert auf persönlichen Austausch gelegt. Konkret bedeutet das, dass wir uns sehr regelmäßig mindestens ein ganzes Wochenende getroffen haben und neben der inhaltlichen Arbeit (wie soll unser Zusammenleben einmal aussehen?) uns sehr viel Zeit für die Gruppenprozesse genommen haben. Zu Beginn haben wir uns begleiten und einführen lassen in der Methode des Community Building ( auch WIR Prozess genannt), welches wir dann als Gruppe bei jedem Treffen angewandt haben. Diese Methode ist sehr intensiv, da sie gerade durch die wenigen Vorgaben vieles in den einzelnen Personen und der Gruppe in Bewegung bringt. Die Gruppe geht gemeinsam durch einen Prozess, der sich nicht immer nur gut anfühlt, im Ergebnis aber zu einer authentischen Verbindung führt und sehr viel Vertrauen aufbaut. Allerdings braucht viel Zeit und Raum, und es ist eine Entscheidung der Gruppe, diesen auch zu gewähren, vor allem, wenn die „ Sachthemen“ sich stapeln. Diese Herausforderung gibt es auch jetzt und immer wieder, die Neigung sich den To Dos zu widmen statt den Gruppenprozessen ist da, auch wenn wir schon so oft die Erfahrung gemacht haben, dass Entscheidungen schneller und nachhaltiger getroffen werden, wenn die Gruppe in einem authentischen Herzenskontakt ist.

Wir glauben, dass die Bildung und Weiterentwicklung von Bewusstsein die Grundlage von Wandel ist. Mit unseren Veranstaltungen vernetzen wir uns aktiv und laden ein, unsere gemeinsame Welt mit zu gestalten.
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VierViertel für Mettmann eG – 1. Platz in der Kategorie „Quartierentwicklung“ im Ideenwettbewerb

Wir versuchen jenseits des Üblichen, Lösungen zu realisieren

Schandflecke verschwinden, Quartiere entstehen und die Lebens- und Aufenthaltsqualität steigt – das ist das Ziel von VierViertel für Mettmann eG. Um Bürger enger in die Stadtentwicklung einzubinden, renoviert die bürgerschaftliche Genossenschaft gemeinsam mit ihnen verlassene Hinterhöfe, stadtbildprägende Häuser, entwickelt Nutzungskonzepte und schafft langfristig Neues für die Zukunft. Webseite

Strong in Hope

Die Angst vor sozialem Abstieg, digitalem Wandel und Verlust der eigenen kulturellen Identität lassen immer mehr EuropäerInnen skeptisch nach vorne blicken. Kein Wunder, dass antidemokratische und populistische Konzepte eine Renaissance erleben. Für die europäischen Demokratien ist es fünf vor zwölf, das narrative Vakuum mit neuen, zukunftstauglichen Bildern zu füllen.  Hier setzt die Initiative „Strong in Hope – Zukunftsbilder für ein neues WIR“ an. Zwischen Januar und März 2017 wird das Österreichische Kulturforum Berlin an drei Abenden zum Innovationslabor.
Mehr darüber hier: Strong in Hope

Spurwechselgemeinschaft im Landkreis Miesbach

Die Mitglieder der Spurwechselgemeinschaft im Landkreis Miesbach wollen ein Keim für Potenzialentfaltung in Oberbayern sein. Durch Schreiben, Austausch, Bildung und Kultur versuchen wir gemeinsam Wege zu einem gelingenden Leben zu finden. Darunter verstehen wir sowohl die persönliche Entwicklung als auch gesellschaftliche Prozesse, die wir über unser „Anders wachsen“-Projekt anstoßen möchten. Wir freuen uns über den Kontakt zu Gleichgesinnten im südlichen Oberbayern. Nähere Informationen auf der Webseite.
Kontakt: Monika Ziegler, Naturwissenschaftlerin und Journalistin –monika.ziegler@kulturvision.de

Lernort Wuppertal

Außerhalb des bebauten Stadtgebietes von Wuppertal, umgeben von Landwirtschaft und Wald, entsteht an der Silvio-Gesell-Tagungsstätte ein solcher neuer Lernort: Anregend, die eigenen Talente zur Entfaltung bringend und das mit viel Spaß und Freude.
Eine Mischung aus Denkfabrik, freiem Kolleg, Künstleratelier, Projektwerkstatt, „Gärraum“ für Existenzgründungen und Lebensort wächst dort heran. Die Potentiale des Ortes und des Bergischen Landes um Wuppertal und der mitwirkenden Menschen entfalten sich dort. Alternative Formen des Zusammenlebens, Wirtschaftens und Lernens können hier entwickelt, ausprobiert und eingeübt werden. Zur Webseite

Vepik – Gemeinnütziger Verein für Veränderung, Partizipation, Integration und Kommunikation (Vepik) e.V.

Eine lebendige Gemeinschaft aller Menschen braucht Begegnung. Eine Begegnung, in der jede*r sich selbst frei ausdrücken kann, in der wir uns in unserer Andersartigkeit wertschätzen und uns als Gegenüber erleben. Dann ist Voneinander lernen wechselseitig bereichernd und gibt Raum und Kraft für gemeinschaftliches kreatives Schaffen, für die Gestaltung unserer Welt im Einklang mit ihr.

Wir setzen uns für diese Vision mit 3 Projekten ein:
Youth on the World – junge Menschen bewegen die Welt (deutsch-kameruner Jugendprojekt);
Talking Drum Studios Girls (Frauenprojekt in Kamerun);
Seminare, Tagungen, kreative Supervision, Projektbegleitung, Ausbildungen in partizipativer Arbeit in Deutschland.

Miteinander teilen – Voneinander lernen – Gemeinsam handeln
Wie wir konkret arbeiten lesen Sie hier: vepik
Mehr darüber auf der Webseite von vepik

Experimentierfeld Potentialentfaltung und Kommunikation

Mitte September habe ich mich mit einer Gruppe in meinen Trainingsräumen in Hannover getroffen.
Grund meiner Einladung war, im Sinne der Akademie für Potentialentfaltung sich über das Thema Kulturwandel in Unternehmen und  an Schulen auszutauschen. Die Menschen, die gekommen waren, kannten sich nicht und hatten die unterschiedlichsten Berufe. Auch eine Schülerin war dabei. Nach einer Begrüßungsrunde und kurzem Austausch wurde
die Gruppe gebeten, sich mithilfe eines Diskussionsthemas einmal wirklich als Subjekt zu behandeln und nicht als Objekt.

Es war sehr spannend und nicht einfach.
Zunächst wollten einige Teilnehmer  ihre Themenvorschläge unbedingt durchsetzen, dann waren viele damit beschäftigt, den eigenen Redebeitrag vorzubereiten,während ein einzelner noch berichtete. Sie hörten nicht mehr zu. Einige nahmen sich sehr viel Zeit für ihren Beitrag, so dass andere schon wieder abschalteten.
Drei (!) Stunden hat es gedauert, bis wir ansatzweise es geschafft haben, uns wirklich füreinander zu interessieren.
Uns zuzuhören, zu wertschätzen und auf Augenhöhe zu kommunizieren. Es war sehr schwierig und teilweise für die Menschen auch frustrierend, weil wir oft auf alte Kommunikationsmuster stießen. Aber dann war zeitweise in kurzen Momenten ein wunderbarer Flow zu spüren Beim wohlverdienten Essen am Ende der Veranstaltung gingen alle anders miteinander um als vorher. Nun wollen einige selbst solche Abende auf die Beine stellen und üben, sich als Subjekte zu behandeln.

Wir haben an diesem Abend einen Hauch Ahnung darüber bekommen, dass eine solche Kommunikation  wohl eine Menge
mit dem Thema „Kulturwandel in Unternehmen und an Schulen“ zu tun haben könnte.

Dorothee Zapke

d@zapke.info

www.dorotheezapke.de

TSG-Energiebahn und Gelateria Azzurro

Die Teilnahme des Sportvereins TSG 07 Burg Gretesch an der Tagung „Schulverpflegung“ im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück am 23.09.2009 gab den Anstoß zum Aufbau dieses Projektes. Wir nennen es „Das blaue Wunder im Grünen“ als Symbiose der Vereinsfarbe „blau“ und der ökologischen Zielsetzung. „Das blaue Wunder im Grünen“ ist eine praxisbezogene Bildungsinitiative der Abteilung „Energiebahn – Nachhaltige Ernährung und bewegte Freizeit“ im Osnabrücker Breitensportverein Turn- und Sportgemeinschaft 07 Burg Gretesch e.V. Die Abteilung ist eine Organisationseinheit des eingetragenen Sportvereins. Die Abteilungsleiterin Brigitte Schäfer ist gleichzeitig Projektleiterin.
Das Team besteht aus Kindern und jungen Menschen im Alter von 11 bis 24 Jahren, die sich fast ausnahmslos bereits aus der Kindergartenzeit kennen, und deren Eltern und Großeltern bzw. Freunde, die im Laufe der Jahre dazu gestoßen sind. Die Jungen und Mädchen sind alle sportlich in der TSG organisiert. Fußball, männl. und weibl; Handball, Volleyball, Basketball, Leichtathletik und Leistungsschwimmen sind ihre Disziplinen. Auch Eltern und zum Teil Großeltern sind aktiv in den TSG-Sportabteilungen.

Wohnprojekt Möhra – Karmapa-Stiftung

Das Wohnprojekt Möhra ist ein Beispiel für ein gemeinschaftliches Wohnprojekt, das auf der Grundlage der buddhistischen Lehre und Ethik in den letzten Jahren sehr geduldig aufgebaut wurde.
Hier wird besonders gut deutlich, dass Potentialentfaltung in Gemeinschaften nicht durch Techniken und Methode, sondern durch eine gemeinsame, von allen Mitgliedern geteilte ethische Haltung ermöglicht wird. Mehr dazu hier: Karmapa Stiftung Möhra – Zur Website

 

Gewaltprävention in schwierigen Schulen

Manchmal lohnt es sich, einen Blick über den Zaun zu wagen und nachzuschauen, wie Menschen es schaffen, ihr Zusammenleben zu gestalten, obwohl sie in ihren Ländern unter extrem feindseligen und gewalttätigen Bedingungen leben müssen. Ein interessantes Beispiel hierfür ist eine sehr erfolgreiche Initiative zur Gewaltprävention in Schulen. Selbst unter solch schwierigen Bedingungen ist es offenbar möglich, einander wieder als Subjekte zu begegnen. Mehr dazu finden Sie hier: SOS Gewalt.pdf