Erkenntnisse aus der Begleitung von Lebensgemeinschaften

Ich möchte meine Erkenntnisse mit euch teilen, die mir beim Besuch und dem Austausch mit Mitgliedern von Lebensgemeinschaften aufgefallen sind. Folgende Lebens- und/oder Arbeitsgemeinschaften habe ich im letzten Jahr auf der Suche nach neuen Formen des Zusammenlebens und einer fruchtbaren Art des Miteinander besucht:

Lebensgemeinschaft Herzfeld Sennrüti, bei St. Gallen (CH)
ZEGG Gemeinschaft, bei Berlin (D)
Kirschblütengemeinschaft, bei Solothurn (CH)
Tamera, Portugal
Terra Nova Gemeinschaft, Arbon (CH)
Berghof Stärenegg, Trubschachen (CH)
Verein „Kloster – Leben“, Zug (CH)
Hintergrund:

Wir sind als Menschheit ein Geflecht von sich überschneidenden Gemeinschaften. Überall, wo sich Menschen zusammentun um etwas gemeinsam zu erreichen, entsteht ein Gemeinschaftsgefüge. Angefangen bei einer Partnerschaft, über Familie und Berufsteams hin zu Gemeinden und gar Nationen überlagern sich die kleineren und grösseren Kreise ständig. Die Frage, wie gut dieses Zusammenleben gelingt, ist deshalb so interessant, weil wir gegenwärtig  in einer Zeit leben, in der es für das Überleben der menschlichen Spezies ausschlaggebend sein wird, ob das Potential von Individuen und ganzen Gemeinschaften zur Entfaltung kommt. Freiwillig  und selbstbestimmt miteinander eingegangene Lebensgemeinschaften bieten die Möglichkeit, nach den entscheidenden Voraussetzungen für ein gelingendes Miteinader zu fragen.

Erkenntnisse in der Begleitung von Lebensgemeinschaften